Über mich…

Rafaela Thoumassian wird 1975 in Deutschland geboren. Ihre Eltern, armenische Christen, wachsen in Istanbul auf und kommen in den 60er Jahren nach Deutschland.
Rafaela wächst dreisprachig, d.h. armenisch, deutsch und türkisch, auf. Die armenische Kultur wird ihr vor allen Dingen durch die Erziehung der Eltern und den armenischen Kulturverein vermittelt.
Letzterer bietet Aktivitäten wie Gottesdienste, Feste, Unterricht in armenischer Sprache, Tanz, Musik und Theater an.
Nach ihrem Magister in Philosophie arbeitet sie im Bereich der Medien.
Bereits in jungen Jahren macht sich ihre musische Neigung für das Schreiben, Singen und Tanzen bemerkbar. Im Alter von 12-19 erhält sie Unterricht in traditioneller, armenischer Folklore und mit 17 bekommt sie klassischen Gesangsunterricht am Konservatorium.
Ihre schriftstellerische Initiation erfährt sie als 5-jährige: Sie möchte sich alle Ungerechtigkeiten im Umgang mit Kindern notieren.
Ihr erstes Tagebuch im Alter von 12 Jahren beginnt mit einer Filmkritik, wonach sie regelmäßig Tagebuch führt. Das Schreiben wird zu einem festen Bestandteil ihres Lebens, zu einem „roten Faden“, bzw. ihrem „sechsten Sinnesorgan“. Parallel zu ihren Tagebüchern entstehen Kurzgeschichten und Gedichte.
2004 reist Rafaela das erste Mal nach Armenien, was ihr Leben grundlegend verändert. Während ihrer Reisen schreibt sie umfassende Reisetagebücher, die ihr Auf und Ab an Empfindungen immer wieder mit einer Prise Humor und Selbstironie widerspiegeln. Die Idee zu Werwolf oder Taube entsteht.
Mit einem Auszug aus Werwolf oder Taube nimmt sie am „Martha-Saalfeld-Literaturwettbewerb“ teil, wovon die besten Einsendungen im 14. Jahrbuch für Literatur veröffentlicht werden.